Überlebensausrüstung - ein Must-have für jedermann?

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Überlebensausrüstung - ein Must-have für jedermann?

Schon einmal etwas von Preppen in Deutschland gehört?

Der auf den englischen Sprachgebrauch zurückgehende Begriff bezeichnet die Katastrophenvorbereitung in der Form der Anschaffung einer Überlebensausrüstung beziehungsweise Survival Ausrüstung. Preppen in Deutschland hat seinen Ursprung in "be prepared" und folgt dem Pfadfindergruß "Allzeit bereit". Preppen in Deutschland wird immer beliebter. Mehr und mehr Bundesbürger legen sich eine Notfallausrüstung und Notration zu. Doch ist die Survival Ausrüstung tatsächlich angezeigt? Häufig rechtfertigen Verbraucher das Preppen in Deutschland damit, dass die immer stärker wirkende Globalisierung und der Terrorismus das Leben unsicherer gemacht haben. Was dran ist, an dem Argument für den Kauf der Überlebensausrüstung oder einer Survival Ausrüstung, bleibe an dieser Stelle zunächst dahingestellt.

Was gehört eigentlich zu einer Survival Ausrüstung beziehungsweise Überlebensausrüstung?

Diese Frage lässt sich keinesfalls eindeutig beantworten. Der Einzelfall steht bei der Anschaffung einer Notration oder Survival Ausrüstung immer im Vordergrund. Nur grundsätzliche Standards lassen sich definieren. Gerade Flüssigkeit in Form von Wasser ist für Menschen unabdingbar. Auch Lebensmittel sind für einen widerstandsfähigen Organismus wichtig. Darüber hinaus sollte ein Schutz vor Witterung ebenso Teil der Notfallausrüstung sein. Besteht damit zwischen einer Notration für das Preppen in Deutschland und einer Survival Ausrüstung kein Unterschied? Handelt es sich gar um Synonyme? Nur bedingt, wissen Experten der Branche für die Notfallausrüstung. Denn die Überlebensausrüstung für Survivalabenteuer und das Prepper Kit unterscheiden sich vor allem im Hinblick auf die angedachte Dauer eines Einsatzes. Im ersten Fall, dem der Survival Ausrüstung, deckt die Vorsorge einen kurzfristigen Zeitraum ab. Das Prepper Kit zielt auf langfristiges Überleben und weitgehende Unabhängigkeit.

Weil Bewegung beim Preppen in Deutschland zu verzeichnen ist, können Verbraucher schnell einmal den Überblick über die Überlebensausrüstung verlieren. Was wirklich zur Vorsorge beiträgt, führt das Portal online-prepper.de auf. Übersichtlich und praxisnah informieren sich Verbraucher auf der Webpräsenz über Preppen in Deutschland. Checklisten führen auf, welche Bestandteile eine Überlebensausrüstung beinhalten soll. Ein Augenmerk legen die Betreiber der Seite auch auf das Jagen, was im Gegensatz zu Waldabenteuern mit Survival Ausrüstung immer wieder zu großen Diskussionen führt. Zwar hat das Töten von Waldtieren mit der eigenen Überlebensausrüstung über Jahrhunderte das Leben der menschlichen Spezies gesichert. Doch in Friedenszeiten ist nicht alles erlaubt, was möglich ist. Daher gilt eine Regel ganz besonders: Lebende Tiere in Wäldern stellen keine Notration dar.

Preppen nur ein Geschäftsmodell?

Tatsache ist und bleibt: In Deutschland lebt es sich schon seit Jahrzehnten so sicher und gut wie nie zuvor. Daher stellt sich berechtigterweise die Frage: Sind eine Überlebensausrüstung und die Haltung einer Notration tatsächlich angezeigt? Verbirgt sich hinter dem Markt an Survival Ausrüstung nur eine Abenteuerindustrie, die Profite mit Überlebensausrüstung einstreichen will?

Allerdings empfiehlt kein geringer als der deutsche Staat mittlerweile eine Reserve je Haushalt, was einer Überlebensausrüstung sogar nahekommt. Dies muss einem zu denken geben. Wieso wird eine Notfallration empfohlen, wenn alles sicher bleibt? Darauf muss sich jeder selbst eine Antwort bilden.  Doch schon mit überschaubarem Budget kann man sich für den Ernstfall wenigstens für ein paar Tage absichern.

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